Ausfall der Kühlsysteme bei 6 Reaktoren - Während über das Ausmaß der Atomunfälle weiter Unsicherheit herrscht, wächst die Zahl der Menschen, die durch den Tsunami ums Leben kamen (Telepolis)
200.000 Menschen evakuiert - Reaktorunfälle in Japan sind noch keineswegs ausgestanden. Regierung hatte wissenschaftliche Warnungen ignoriert (Telepolis)
Auch bei anderen Reaktoren gibt es Probleme - Wie üblich bei der Atomenergie pflegen auch die japanische Regierung und der Energiekonzern Tepco eine Verschleierungstaktik, wenn es um die Information über Risiken geht (Telepolis)
08. 07. 2010: Strahlendes Meer - Aktivisten planen Ostseetour gegen AKW-Neubau und Atommüllager
22. 06. 2010: Atomenergie: Locken und Drohen "Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke sind sich einig. Längere Laufzeiten, ja bitte, aber Gewinne abgeben oder gar auf alte Privilegien verzichten? Nein danke!"
17. 06. 2010:
Schweden nimmt Abschied vom Atomausstieg "Die Auflagen sind hoch: So dürfen neue Reaktoren nur als Ersatz nach der Stilllegung einer bestehenden Anlage gebaut werden. Staatliche Subventionen für die privaten Kraftwerksbetreiber sind verboten. Und es muss vor einer konkreten Neubauentscheidung ein gesteigerter Strombedarf nachgewiesen werden."
16. 06. 2010: Längere AKW-Laufzeiten - ohne Bundesrat? Trittin: "Für mehr Atommüll und für mehr Risiko durch Uralt-Meiler gibt es weder in der Bevölkerung noch im Bundesrat eine Mehrheit"
13. 03. 2010: "Erneuerbare Energien wie Sonne und Wind haben eine fluktuierende Einspeisung von Energie ins Stromnetz. Grundlastkraftwerke, die mit Kernkraft und Kohle betrieben werden, sind zu träge, um auf die hohen Schwankungen zu reagieren. Außerdem benötigt ein Großkraftwerk eine hohe jährliche Betriebsdauer, um rentabel zu arbeiten. Sie sind daher keine Übergangstechnologie, sondern eine Verhinderungsstrategie." Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenwirtschaft Uni Flensburg, in "MicroPower news - Newsletter für innovative Energietechnologie", Ausgabe 1/ März 2010
11. 10. 2009: "Ist es Zufall, dass die Warnschilder vor radioaktiven Strahlung schwarz-gelb sind? Ganz ehrlich: man hätte es wissen müssen!" (Beitrag im Forum von heise.de nach der Bundestagswahl)
03. 09. 2009: Milliarden für die Atomkraft ("165 Milliarden Euro entfielen als Subventionen für Kernkraftwerke und nukleare Lagerstätten auf den Zeitraum 1950 bis 2008.")
09. 07. 2009: "(...) wie sieht es mit der viel gepriesenen Sicherheit der Stromversorgung aus? Davon können die Hamburger ein Lied singen. Wenn ein Ein- oder Zwei-Megawatt-Windrad ausfällt, dann merkt man das vermutlich nicht einmal im nächsten Dorf, wenn aber ein 1400-Megawatt-Kraftwerk plötzlich und ohne Vorwarnung vom Netz geht, dann bricht in einer Großstadt schon mal Verkehrschaos aus, weil Ampeln ausfallen und U-Bahnen stehenbleiben – und Wirtschaftsbetriebe haben Ausfälle, weil nichts mehr läuft." Wolfgang Pomrehn in: Sicher nicht sicher - Störfallserie am AKW Krümmel 3
08. 07. 2009:
"Da haben wir wohl was vergessen..." - Vattenfall gesteht ein, dass seine Techniker im AKW Krümmel den Einbau eines wichtigen Überwachungsinstruments vergessen haben
10. 06. 2009: "They have a right to peaceful nuclear power and to enrichment in that purpose."
("Sie [die Iraner] haben das Recht zur friedlichen Nutzung der Atomenergie und zu diesem Zweck auch zur Anreicherung.") John F. Kerry, Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des US-Senats, im Interview der Financial Times
03. 08. 2008: "Wenn Atomkraftwerke umweltfreundlich sind, dann sollte die Union konsequent sein und die Tschernobyl-Region und die radioaktiv verseuchten Flüsse in Südfrankreich jetzt zu Ökotourismuszielen erklären." BUND-Vorsitzender Hubert Weiger gegenüber ddp
14. 07. 2008: "... Die Internationale Energie Agentur (IEA) rechnet vor, dass auch damit die Kernenergie nur zehn Prozent zum Gesamtenergieverbrauch der Welt beitragen würde. Bundespräsident Horst Köhler sagte dazu: 'Ich kenne keinen einzigen seriösen Wissenschaftler, der behauptet, wir könnten mit Atomkraft unsere künftigen Energieprobleme lösen.'" in: Kann Atomkraft das Weltklima retten? ² (Tagesschau)
28. 01. 2008: Aus dem Interview mit Siegmar Gabriel im "Spiegel" (Ausgabe Nr. 5): Spiegel: "... aber um uns herum werden munter neue AKW gebaut..."
Gabriel: "Die Vorstellung, den weltweit wachsenden Bedarf an Energie durch Atomkraft decken zu können, ist Unsinn. Um mit Atomkraft einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, müssten weltweit zwei- bis dreitausend Atommeiler gebaut werden. Derzeit gibt es nur rund 430, und von denen sind 200 so alt, dass sie durch neue Anlagen ersetzt werden müssten, wenn man die Zahl der Reaktoren auch nur stabil halten wollte. Bauanträge gibt es aber nur für weniger als 30."
16. 10. 2007: "So wird fast die dreifache Menge an Energie bei der Kohle- und Kernkraft ausgewiesen, wenn man den Primärenergieverbrauch angibt, denn zwei Drittel der in der Kohle und im Uran enthaltenen Energie verdampft in diesen Kraftwerken als Abwärme." Craig Morris in: Der Ruf nach mehr Gerechtigkeit
02. 02. 2007: Verfall der Sicherheitskultur ("Anfang Dezember wurde der Vattenfall-Chef Lars Josefsson zu einem der beiden Klimaberater der Bundeskanzlerin gemacht.")
¹ Archivmaterial, da Original-Link nicht oder nicht mehr verfügbar. ² Original-Link hat zulässige Verweildauer nach 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag überschritten und mußte gelöscht werden. 3Nutzerkonto erforderlich.